Tagliatelle mit Enten Ragù
- Markus

- 25. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Dieses Rezept die Resteverwertung zur geschmorten Ente. Deshalb empfiehlt es sich, gleich eine große Portion zuzubereiten. Auch die zuvor zubereitete Suppe findet Verwendung, nichts wird weggeworfen. Wie so oft bei solchen Resteverwertungen, ist das Folgerezept fast besser als die ursprüngliche Speise.
Mit diesem mehrteiligen Rezept will ich zeigen, dass es sich speziell bei Geflügel lohnt, gleich ein ganzes Tier zu kaufen und alles davon zu verwerten. Neben Tagliatelle eignen sich auch Fettuccine, Pappardelle oder Bigoli als Pasta für dieses Ragù.
Hier also zu meiner Variante der Pasta all’anatra. Dieses Rezept ist in Norditalien, speziell im Veneto, ein beliebter Klassiker. Und das zu Recht!
Zutaten für 4 Personen
400 g Tagliatelle
½ l Entensuppe
1 EL Paradeismark
1 Zweig Rosmarin
2 Blätter Salbei
1 Knoblauchzehe
1 Handvoll Pecorino/ Parmigiano
Olivenöl extravergine
Salz
Zubereitung
Die übriggebliebenen geschmorten Ententeile (auch das Gemüse) in kleine Teile zupfen oder schneiden und in einer Schüssel beiseitestellen.
In einer großen Stielpfanne einen Schluck Olivenöl auf mittlere Hitze bringen. Gleich zu Beginn den Rosmarinzweig, die Salbeiblätter, das Paradeismark und die Knoblauchzehe zugeben.
Für zwei Minuten anschwitzen und die kleingeschnittene Ente samt Gemüsestücken zugeben.

Mit der Suppe aufgießen und auf kleiner Hitze langsam einköcheln lassen, bis die Nudeln al dente sind. Die Kräuter und die Knoblauchzehe danach entfernen. Die Hitze dabei so regulieren, dass das Ragù nicht mehr suppig ist, wenn die Tagliatelle fertig sind.
Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und dieses ordentlich salzen. Die Tagliatelle zugeben und nach Packungsanweisung al dente kochen.
Die Pasta direkt aus dem Kochwasser ins Ragù heben. Gut durchschwenken und falls nötig ein Schlückchen Nudelkochwasser zugeben.
Die Herdplatte ausschalten, den geriebenen Käse darüberstreuen, einen kleinen Schluck Olivenöl zugeben und alles kräftig schwenken/ durchrühren.
Schön anrichten und mit einem kleinen Rosmarinzweig garnieren. Ein Gläschen leicht gekühlter Rotwein passt meiner Ansicht nach perfekt dazu.
















